Archè setzt sich weiterhin für und in Sambia ein
14.09.2015

Archè setzt sich weiterhin für und in Sambia ein

Das Freiwilligen-Team der Stiftung Arché Onlus hat in den Erziehungs- und Ausbildungscamps in dem Gebiet von Chikuni Hunderte Jugendliche und Erwachsene getroffen.

Das Freiwilligen-Team der Stiftung Arché Onlus in Chikuni (Sambia) hat ein weiteres kleines, aber großartiges Ziel erreicht: Mit der Unterstützung von Fir Italia wurde versucht, eine dauerhafte Beziehung aufzubauen, zu begleiten und Gemeinsinn unter den lokalen Gemeinschaften zu schaffen.

Im August haben in den Dörfern der Mission von Chikuni Animations- und Ausbildungscamps für Jugendliche stattgefunden. Der Slogan der Initiativen “Cibuye tapi” (ein Sprichwort auf Chitonga) ist bezeichnend für die Aktionen und bedeutet: Schau immer nach vorne, verschließe dich nicht, beweg dich, lerne Menschen kennen und setze dich kritisch mit den anderen auseinander! Nur so kannst du dich weiterentwickeln und reifer werden.

Zum zweiten Mal in Folge haben die Volontäre von Archè die Jugendlichen dort getroffen, wo sie wohnen, in drei besonders isolierten Dörfern: Michelo, Kasikili und Kayola. Sicherlich ist diese Erfahrung eine Herausforderung für die drei italienischen Volontärinnen, die an den Camps teilgenommen haben, gewesen: Chiara, Erica und Maria Claudia teilten vier Tage lang in jedem Dorf den Lebensstil und die Alltagsschwierigkeiten der Jugendlichen in den ländlichen Gebieten von Sambia. Die Entscheidung des Teams Arché „ das Zentrum zu verlassen“ und die Aktivitäten direkt in den Dörfern auszuführen, folgt einer bestimmten Logik: Die Teilnahme aller soll möglich sein, auch die der Jugendlichen, die in den entferntesten Gegenden der Mission leben. Außerdem soll aktiv die lokale Gemeinschaft miteinbezogen werden, die das Team und die italienischen Volontärinnen aufgenommen hat; die Eltern und die Tutoren der Jugendlichen haben sich um die Verpflegung und das Brennholz gekümmert und haben jeden Tag für die Jugendlichen gekocht.

In Einklang mit dem Ausbildungs- und Erziehungsprogramm der Jugendlichen in den Schulen sollen die Camps helfen, eigene Gedanken zu entwickeln und kritisch zu denken. Die Erzieher haben den Teilnehmern nicht nur beigebracht, sich kritisch auseinanderzusetzen, sondern auch sie selbst hatten die Möglichkeit, mit den Jugendlichen über neue Themen und die folgenden Argumente zu diskutieren:  Verantwortungsbewusstsein, Negativität von oberflächlichen Beziehungen und die Wichtigkeit, eine Person gut kennen zu lernen. Nur wenn man eine Person gut kennt, kann man sie verstehen und eine tiefe Beziehung aufbauen. Durch diese Themen sollten die Jugendlichen auch lernen, das eigene Verhalten und das Verhalten der anderen kritisch zu analysieren, um verantwortungsbewusst Entscheidungen zu treffen.

An den drei von dem Team Arché organisierten und geleiteten Camps haben 149 Jugendliche (87 Mädchen und 62 Jungen) zwischen 12 und 17 Jahren teilgenommen, die zum Großteil Waisen sind oder unter sehr schweren Bedingungen leben.

Detailliertere Informationen finden Sie auf der Website von Arché www.arche.it

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